März 2018

Eine junge Familie mit 3 kleinen Kindern, die in einem Neubau wohnen, suchte einen kinderlieben Familienhund. Da fanden sie ein Inserat “ kinderlieber 5jähriger Doggenrüde zu verschenken“.
Am Donnerstag vor Ostern, wird er gebracht, der wunderschöne 75 kg schwere Rüde.
Nur Stunden später, ruft die Familie nach Hilfe. Der Rüde hat geknurrt und auch nach dem Mann geschnappt. Der örtliche Tierschutzverein erklärt sich bereit, den Rüden am nächsten Morgen aufzunehmen.
Wie es weiter ging, können wir nur erahnen. Am späten Abend haben Polizei, Ordnungsamt und der Bereitschaftsdienst des Veterinäramtes den Familienvater, der seit 4h auf dem Balkon saß und sich nicht mehr in die Wohnstube traute, befreit. Der Doggenrüde lag auf dem Sofa im Wohnzimmer, als die Tierärztin kam. Sie hat den Rüden sicherheitshalber narkotisiert.
Jetzt ist der Rüde im Tierheim. Er lässt sich anfassen, beherrscht die Grundkommandos, und aggressiv ist er auf keinen Fall!
Liebe Leute, ein 75 kg Hund ist KEIN Spielzeug für 3 kleine Kinder. Ein Doggenrüde gehört auch nicht in eine 3 Zimmer Neubauwohnung und wenn man keine Erfahrung mit großen Rüden hat, sollte man sich auch keinen schenken lassen. Und noch was, wenn man einen Vertrag vorgesetzt bekommt, in dem steht, kein Rückgaberecht, spätestens dann, sollte man die Finger von solchen Geschäften lassen.
Den Einsatz von Polizei, OA und Veterinäramt muss die junge Familie jetzt wohl bezahlen und auch das Tierheim kann den Hund nicht zum Nulltarif versorgen. Da hat sich die Familie ein DICHES EI ins Osternest legen lassen. In diesem Sinne FROHE OSTERN!

                                                                  21.02.2018

Seit 4 Jahren versuchen Tierschützer eine Animal Hoarding Haltung von Katzen aufzulösen. Es gelingt nicht! Das zuständige Veterinäramt in Güstrow ist unglaublich. Sie kennen seit Jahren die Zustände und außer ein paar Auflagen ist nichts passiert. Im Gegenteil, das Vet.Amt warnt die Besitzerin der Katzen davor, sich von Tierschützern helfen zu lassen. Es wurden Anzeigen gegen das Vet.Amt gemacht, das Landwirtschaftsministerium in MV wurde eingeschaltet, der Landrat wurde informiert, alles ohne Ergebnis für die Tiere. Heute hat RTL sich des Problems angenommen. Selbst als der Reporter im Amt angerufen hat und Gefahr in Verzug gemeldet hat, wurde auf die Pressestelle verwiesen und auf morgen Nachmittag. Obwohl die Behörde am Freitag über die schlimmen Zustände informiert wurde, ist bis heute nichts passiert. Im Gegenteil, die Besitzerin der Katzen wurde informiert, dass es wieder Anzeigen von Tierschützern gibt und eine Kontrolle wurde für nächste Woche Montag angemeldet. Der Frau und den Tieren muss geholfen werden, alleine schaffen wir es in diesem Fall aber leider nicht. Bitte schreibt und ruft die zuständigen Behörden im Vet.Amt in Güstrow und im Landwirtschaftsministerium in MV an und verlangt HILFE für die Katzen und die Frau! Der Deutsche Tierschutzbund mit seinen Tierheimen in MV ist sofort bereit alle Katzen aufzunehmen!

                                                               15.02.2018

Gestern erreichte uns ein Hilferuf eines anderen Tierschutzvereins. Ein Hund ist in einem Auto, an einer ganz kurzen Kette angebunden und kann sich kaum bewegen.
Der Anruf beim Vet.Amt(es ist nicht das Amt, mit dem wir sonst zusammenarbeiten)ergab, dass der Fall bekannt ist. Der Tierarzt, der vor 4 Tagen da war, hat niemanden angetroffen und ist jetzt im Urlaub. Man wollte sich aber kümmern. Da uns das als Aussage nicht gereicht hat, sind wir selbst vor Ort gefahren und haben dieses Häufchen Unglück vorgefunden. Arbeiter erzählten uns, dass der Hund zuerst in einen Küchenschrank gehaust hat und auch schon ein anderes Auto zerlegt hat und dieses Auto schon lange sein zu Hause ist. Die Besitzer waren nicht vor Ort.
Der erneute Anruf beim Vet.Amt ergab, dass Sie wieder niemanden angetroffen haben, der Hund, den sie nur durch einen Spalt im Zaun gesehen haben, sah aber ganz entspannt aus, so die Aussage der Tierärztin, die vor Ort war. Wir waren entsetzt und hielten das für einen schlechten Witz. Wir haben dann die Bilder der Tierärztin zur Verfügung gestellt und dann ging doch alles ziemlich schnell. Der Hund wurde noch an dem Tag beschlagnahmt und in ein Tierheim eingewiesen. Wir hoffen, dass er dort hin nicht wieder zurück muss!

 

                                                                  09.02.2018

Fast täglich erreichen den TSV Demmin Meldungen von Bürgern, das Katzen zugelaufen sind oder freilebende Katzen gefüttert werden. Viele Menschen sind bereit, sich  um Katzen zu kümmern. Wir möchten helfen, die Katzen zu kastrieren, damit sie sich nicht weiter vermehren und das Elend der Straßenkatzen noch größer wird.

Darum bietet der Tierschutzverein Demmin und Umgebung e.V. vom 12.Februar bis 1.April 2018 eine kostenlose Kastrationsaktion für freilebende Katzen und Kater im Bereich Demmin, Loitz und Dargun an. Wer sich bereits um freilebende Tiere kümmert, oder weiß, wo sich solche aufhalten, kann sich beim Tierschutzverein Demmin, Tel. 0152 34287599 melden. Die Tiere werden in  Tierarztpraxen vor Ort kastriert, gechipt und registriert und dann wieder vor Ort in die Freiheit entlassen.

Noch haben wir, als TSV Demmin  keine Möglichkeit Katzen aufzunehmen, das wird sich aber ab 2019 ändern. Darum möchten wir jetzt mit dieser Kastrationsaktion helfen, die Population der freilebenden oft kranken Katzen weiter zu dezimieren. 

 

Video Tierheimfest 20 Jahre

Demo in Berlin

In diesem Jahr haben noch mehr Menschen an der Demo teilgenommen. Unter
den 25000 Leuten waren auch 7 aus dem TSV Demmin. Es war beeindruckend,
wie viele Menschen es satt haben, das immer mehr Massentierhaltungsanlagen aus dem Boden schießen und der Markt mit billigem Fleisch von Tieren aus tierquälerischer Haltung übersät wird.

Demo in Berlin

Die Agrarindustrie verursacht Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen. Sie verschärft Hungerkrisen, den Klimawandel und das Höfesterben. Zurück bleiben ausgeräumte Landstriche und Monokulturen. EU und Bundesregierung fördern diese Agrarindustrie jedes Jahr mit Milliarden Euro an Subventionen.

 

Die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: Immer noch leiden Tiere in tierschutzwidrigen Haltungssystemen, für die sie schmerzhaft zurechtgestutzt werden. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen". Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Die Forderungen: 

  • Tierfabriken und Antibiotika-Missbrauch stoppen
  • Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
  • weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchsetzen statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren
  • Heimisches Futter fördern statt Futtermittelimporte mit Gentechnik-Soja
  • Spekulation mit Lebensmitteln und Land, sowie die EU-Exportförderung beenden
  • Bienen- und klimafreundliche Landwirtschaft anstelle von Monokulturen fördern



Tierschutzverein Demmin in Aktion